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Beim Hauskauf vor allem die Familie absichern

Weshalb eine Risikolebens- und eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Häuslebauer so wichtig sind

Das Wintergartenhaus 118

Der Traum vom eigenen Heim ist schnell geplatzt, wenn der Haupternährer der Familie stirbt oder berufsunfähig wird. Doch zumindest  das finanzielle Unglück lässt sich verhindern. 

 

Krankheiten und Unfälle können das Leben entscheidend verändern. Gerade für Hausbesitzer ist es deshalb dringend notwendig, entsprechend vorzusorgen und das schon beim Hausbau. Denn wer will schon durch sein Ableben oder die eigene Berufsunfähigkeit auch noch den finanziellen Niedergang der eigenen Familie einleiten?

 

Das Problem liegt auf der Hand: Erarbeitet ein Haupternährer den größten Teil des Familieneinkommens, lassen sich bei einem Wegfall dieses Verdienstes die Kreditraten nicht mehr zahlen. Das Haus wird dann ganz schnell zwangsversteigert – danach bleibt oft ein Schuldenberg, der auf der Familie lastet.

 

Verantwortungsbewusste Hausbesitzer handeln deshalb sofort: Sie schließen eine Risikolebens-Versicherung ab. Anders als bei der Kapital-Lebensversicherung ist dabei nur das Risiko des Todes versichert. Das heißt, die vereinbarte Versicherungssumme wird nur ausgezahlt, wenn die versicherte Person stirbt. Die Police ist also kein Sparvertrag. Deshalb sind die Verträge auch günstig. Je nach Laufzeit des Vertrages sind sie schon für einen Jahresbeitrag von unter 200 Euro zu haben, bei einer Versicherungssumme von 150.000 Euro. Florian Haas, Vorsitzender der „Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende“ in München rät, „die Höhe dieser Auszahlungssumme, von der individuellen Einkommens- und Vermögenslage“ abhängig zu machen.  

 

Mindestens genauso wichtig ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Sie bewahrt Menschen – und damit auch Hausfinanzierer – vor einem finanziellen Absturz, nachdem sie ihren Beruf wegen einer dauerhaften Erkrankung aufgeben müssen. Die Versicherung zahlt dann eine vereinbarte Rente aus, denn Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, sofern es überhaupt welche gibt, sind allenfalls nur noch ein Notnagel.

 

Verbraucherschützer empfehlen beim Abschluss einer BUV vor allem auf drei Punkte zu achten:

 

Möglichst früh einen Vertrag abschließen, dann sind die Beitragssätze noch niedrig.

 

Die Preise vergleichen, denn die Beitragsunterschiede sind bei gleichen Leistungen beträchtlich.

 

Krankheiten beim Gesundheitscheck nicht verheimlichen, im Ernstfall kann der Versicherer sonst den Schutz verweigern.

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